Feinstaub und Asthma„Weniger Feinstaub durch Teppichboden!“ Seit Anfang des Jahres sind Feinstäube in aller Munde, da der Gesetzgeber den Grenzwert für Innenstädte auf 50 µg/m³ festgelegt hat. Bei einer Dauerbelastung durch Feinstaub in dieser Konzentration droht eine gesundheitliche Gefährdung der Anwohner. Deshalb müssen Gemeinden und Kommunen geeignete Maßnahmen ergreifen, um eine Überschreitung des Grenzwertes an mehr als 38 Tagen im Jahr zu vermeiden. Niemand hätte geglaubt, dass die Feinstaubbelastung in Innenräumen, also dort, wo wir uns eigentlich sicher fühlen, den Grenzwert deutlich übersteigen kann. Genau dies hat die Untersuchung des DAAB nachgewiesen. In insgesamt 100 Haushalten wurde der Feinstaub durch die GUI gemessen. In Haushalten mit Glattböden ermittelten die Wissenschaftler an insgesamt 186 Messpunkten einen durchschnittlichen Wert von 62,9 µg/m³, also einen deutlich höheren Wert, als er für bundesdeutsche Innenstädte zulässig ist. Zu befürchten ist darüber hinaus, dass diese Werte ganzjährig erreicht werden. In Haushalten mit Teppichböden wurde an insgesamt 104 Messorten ein durchschnittlicher Wert von 30,4 µg/m³ gemessen, also weniger als die Hälfte der Belastung in Räumen mit Glattböden. Das Fazit der Wissenschaftler ist eindeutig: Für den DAAB bedeutet dies, dass gerade für besonders empfindliche Personen mit einer Vorschädigung der Atemwege die Auswahl des richtigen Bodenbelages ein wesentlicher Präventionsaspekt ist. Aber auch für gesunde Personen reduziert sich das Risiko einer Atemwegserkrankung. Ihr Bury-Team |