Schimmelpilz

Laut Statistik leben in Deutschland mehr als 15 Millionen Menschen unter einem Dach mit Schimmelpilzen – zum Teil sich unerkannt hinter Möbeln ausbreitend. Schimmelpilze geben Sporen, Myzelbestandteile, Toxine und flüchtige organische Verbindungen an die Raumluft ab und können geruchsbelästigend, schleimhautreizend, infektiös und sogar toxisch wirken. Vor allem gelten sie als Auslöser von Allergien. Studien zeigen, dass in schimmelbelasteten Wohnungen das Risiko ansteigt, an Husten, Schnupfen, Atemwegsreizungen, Bindehautentzündungen und Hautjucken zu erkranken. Im Gefolge von Schimmelpilzen tummeln sich bei entsprechendem Mikroklima überdies vermehrt Milben, Bakterien und Viren im Raum, die das Erkrankungsrisiko noch erhöhen.

Schimmelpilze brauchen für ihr Wachstum notwendigerweise drei Dinge: Eine Spore, organische Nährstoffe und Wasser für die Zellbildung und für den Nährstofftransport. Wärmezufuhr unterstützt das Wachstum.

Die entscheidende Aktion gegen Schimmel ist „Entzug der existenziellen Grundlagen", was auf zweierlei Art geschehen kann: Entweder muss die Oberfläche durch eine ausreichende Wärmedämmung auf ein Temperaturniveau oberhalb des Taupunktes angehoben werden, oder der Untergrund wird in die Lage versetzt, in einem permanenten Wechselspiel so viel Wasser zu absorbieren und wieder an die Raumluft abgeben zu können, dass sich zu keiner Zeit und an keiner Stelle ausreichende Feuchtigkeit für Schimmelbefall anlagert.

Das CALSITHERM KLIMAPLATTEN Saniersystem erfüllt gleich beide Bedingungen. Es wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Bauklimatik der TU Dresden als Innendämmsystem auf Calciumsilikat-Basis entwickelt – ein Vorhaben, das die EU im Rahmen des Forschungsprojektes INSUMAT gefördert hat. Hauptkomponente des Systems ist die vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) bauaufsichtlich als Wärmedämmplatte zugelassene CALSITHERM KLIMAPLATTE. Sie ist wärmedämmend, diffusionsoffen, kapillaraktiv, umweltverträglich, schimmelhemmend und nicht brennbar.

Ihr Bury-Team